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Kuan Yins Kinder |
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Kuan Yins Kinder |
Kuan Yins Kindergemeinschaft,
eine neue Art menschlicher Verbundenheit
Kuan Yins Kinder, so heißt eine Gemeinschaft von Kindern und Erwachsenen,
die im globalen Dorf wohnen.
Traurig viele Kinder auf unsrer Erde haben ihre Familie im althergebrachten Sinn
verloren,
aber alle Kinder auf der Erde haben die Bestimmung, Familie zu stiften.
Und das Wort Familie bedeutet vertraute Gemeinschaft. Kuan Yins Kinder geben uns
das große Geschenk ihres offenen Herzens und ihrer Bereitwilligkeit, uns zu Familienmitgliedern zu machen,
uns Großfamilie und Zugehörigkeit erleben zu lassen.
Wie viele Menschen in
unseren Wohlstandsländern leben ganz allein. Wie viele haben kaum direkten
dauerhaften Kontakt zu Kindern.
Ein Arzt bemerkte irgendwo, daß nur das menschliche Weibchen Wechseljahre hat,
und danach noch eine gute Lebensspanne. Das sei offensichtlich so eingerichtet,
damit die Frau die überaus wichtige Rolle der Großmutter spielen kann. Dazu
kommt heute ja noch die große Verlängerung des Lebens für Männer und
Frauen. Da sind auf der einen Seite Kinder, die diese Generation brauchen,
und auf der anderen Seite die vereinsamenden älteren Erwachsenen, deren Herzen
ebenso unerfüllt sind wie die der Kinder.
Wir sind so gemacht (dieser Ausdruck stammt von dem Philosophen Fichte), daß alt und
jung einander brauchen. Kinder glücklich zu sehen ist uns ja elementarstes
Bedürfnis. Wo Kinder und ältere Menschen zusammen sind, haben wir
das wohlige Gefühl natürlicher menschlicher Gemeinschaft. Mein Freund Jens
sagt, ihm tun die Schultern weh, weil kein Kind drauf sitzt.
Was tut dem Herzen wohler, als wenn ein Kind dran eingeschläft.
Was für Formen können wir entwickeln, um diesen menschlichen
Grundbedürfnissen guten Raum zu bieten?
Beiträge über bekannte Projekte und Träume wie immer erwünscht.
Mein Bruder erzählt mir, in Deutschland gibt es Projekte, wo Kindergärten und
Seniorenheime dicht beieinander sind, um Kontake zu fördern.
Hier im Gympie erleben wir, daß viele unserer obdachlosen Jugendlichen sehr
gerne mit kleinen Kindern und älteren Menschen zusammen sind.
Bei einem Besuch in Thailand kam mir auch ein Projekttraum, den ich Kuan Yin's
Kinder nannte.
Ich schreibe bald mal drüber (wenn es im Augenblick auch ein wenig nach hinten
gerutscht ist in den Prioritäten, aber nicht im Herz).
Ich glaube nicht so sehr dran, daß man Waisenkindern aus anderen Ländern und
schlimmen Lebensgeschichten am besten dient, in dem man sie herausadoptiert und
ihnen "eine Familie" gibt.
Mir scheint, aus meiner Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen, daß es besser
ist, sie nicht noch einmal so zu entwurzeln, aus dem, was nun ihre Vertrautheit
ist.
Ich würde mir vorstellen, man macht etwas dort, in ihrem Land, wo es geht, in
einer Art Dorf, wo sie in vieler hinsicht zusammen bleiben können, aber
zusätzlich ihre kleine "Familie" haben, in ihren Häusern.
Diese Einheiten stelle ich mir idealerweise recht stabil vor. Zusätzlich
könnte man dann als eine Art Gästeabteilung liebevolle Menschen als Gäste
dorthaben, die sich mit Kindern beschäftigen und eine konkrete Patenschaft
übernehmen können, wiederkommen, Kontakt halten, das Leben der Kinder, und ihr
eignes, bereichern....